Verlag Matthias Ess 2017, ISBN 978-3945676394

Die Evangelische Öffentliche Bücherei Remagen lädt alle LeserInnen und Interessierte herzlich zu einer Autorenlesung am Donnerstag, 25. Oktober 2018 um 19.00 Uhr ins Evangelische Gemeindehaus, Marktstraße 25 (direkt neben den Friedenskirche) ein. Pfarrer Rüdiger Dunkel liest an diesem Abend aus seinem neuen Buch „Ich hab‘ mich angesehen – Eine Lebensliebesgeschichte“. Er präsentiert Geschichten und Lieder über das Leben, die Liebe und die Zeit, die hinter den Chansons seiner CD „Spiegelblicke“ stehen.

Rüdiger Dunkel lädt dazu ein, mit ihm über die Höhen und Tiefen des Lebens nachzudenken und sich selbst auch wieder neu zu befragen und zu entdecken. Nachdenkliche und heitere Geschichten und Chansons laden ein, einen Blick in den Spiegel des eigenen Lebens zu wagen.

 

Rüdiger Dunkel, 1958 in Dinslaken am Niederrhein geboren, ist seit mehr als 25 Jahren Pfarrer in Bad Kreuznach und Winzenheim. Als Kind kam er schon Ende der 60er Jahre mit der Communauté in Taizé in Berührung und lernte dort Frère Roger und die Brüder der Gemeinschaft kennen. Längere Aufenthalte dort sowie regelmäßige Begegnungen bis heute ließen diesen Ort in Burgund zu seiner geistlichen Heimat werden. Er schreibt Chansons und Texte. Als Niederrheiner ist sein literarisches Vorbild Art van Rheyn, ein mittlerweile verstorbener, von ihm beerdigter und vielen am Niederrhein gut bekannter Querdenker und Schöpfer zahlreicher Aphorismen. In seiner Tradition und im Andenken an ihn möchte er die eigenen Aphorismen verstanden wissen.

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Büchereiteam zu einem gemütlichen Beisammensein mit Häppchen und Getränken ein.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Bücherei wird gebeten.

Zahlreiche Literaturfreunde waren, am Freitag, 24.11.17, der Einladung der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Remagen zur Lesung mit Christian Hartung gefolgt.
Der Autor führte die Zuhörer zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges in Dänemark. Gebannt lauschten alle Christian Hartung als er verschiedene Passagen seines Buches „Hinter der Angst“ vorlas. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die heimtückische Ermordung des dänischen Pfarrers Kaj Munk sowie die Liebesgeschichte der jüdischen Studentin Lea, die sich aktiv im Widerstand engagiert, und dem Kriminalbeamten Jorgen, der an der Aufklärung des Mordes an Munk beteiligt ist. Der Autor vermittelte eindrucksvoll die wahren historischen Begebenheiten um den Pfarrer Kaj Munk und den Widerstand in Dänemark, die in Deutschland relativ unbekannt sind.

Die Besucher waren sehr beeindruckt von der interessanten Lesung und stellten im Anschluss zahlreiche Fragen, die gerne vom Autor beantwortet wurden.
Auch bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei leckeren Häppchen und Getränken, für die das Büchereiteam gesorgt hatte, gab es noch viele interessante Gespräche. Gerne nahmen die Teilnehmer das Angebot der Buchhandlung „Hauffes Buchsalon“ wahr und kauften sofort das Buch und ließen es von Christian Hartung signieren.

 

Das Team der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Remagen hat Christian Hartung, Autor und Pfarrer aus Kirchberg, zu einer Lesung am Freitag, 24. November 2017 um 19.30 Uhr eingeladen. Der Autor liest aus seinem aktuellen Buch „Hinter der Angst“:

Dänemark, 1944. Immer offener ergreifen die Nationalsozialisten die Macht im dänischen Königreich. Inspiriert von den Worten des Pfarrers Kaj Munk beginnt die Jurastudentin Lea, sich im Widerstand zu engagieren. Doch der Preis ist hoch. Die Nazis ermorden Munk, und die Schlinge um die Widerstandskämpfer zieht sich immer enger zu. Bald hinterlässt die ständige Todesgefahr ihre Spuren …
Als der junge Kriminalbeamte und Pfarrersohn Jørgen an den Ermittlungen im Mordfall Kaj Munk beteiligt wird, weiß er, dass ihm nur wenig Zeit bleibt, bevor die Nazis die Nachforschungen unterbinden werden. Jørgen stürzt sich in die Arbeit, auch um die Sorge um Lea vergessen zu können. Bald muss er selbst entscheiden, was ihm die Wahrheit wert ist.
In zurückhaltend-schlichter Sprache erzählt Christian Hartung die Geschichte eines jungen Paares im Auf und Ab des dänischen Widerstandes. Mit der Akribie eines Historikers rekonstruiert er dabei die Geschehnisse um den Tod des dänischen Widerstands-Pfarrers Kaj Munk und stellt die Frage nach dem, was größer ist als die Angst. (Verlagsinformation) 

Die Veranstaltung findet im Evangelischen Gemeindehaus Remagen, Marktstr. 25 (direkt neben der Friedenskirche) statt.

Das Team der Ev. Öffentlichen Bücherei lädt alle Interessierten herzlich zu diesem Abend ein. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit das Buch käuflich zu erwerben und signieren zu lassen. Ebenso sind im Anschluss alle herzlich willkommen zu einem gemütlichen Beisammensein mit Häppchen und Getränken.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, das Büchereiteam freut sich über Spenden.

Auf große Resonanz stieß die Einladung der Evangelischen Öffentlichen Bücherei zur Lesung mit der Remagener Autorin Rita Schäfer Ende April. Gebannt hörten gut fünfzig Besucher Rita Schäfer zu als sie aus ihrem Buch „Fremdbestimmt: Die Suche nach einer Heimat“ einige Passagen vorlas und aus ihrem bewegten Leben erzählte.

Rita Schäfer ist 1971 in Teheran geboren, kam 1987 nach Deutschland und lebt seit 2013 mit ihrer Familie in Remagen. Sie erzählte zunächst von ihrer Kindheit im Iran. Ihre ersten Lebensjahre verbrachte sie unbeschwert auf einer Luftwaffenbasis, wo ihr Vater als Ausbilder tätig war, in der Nähe von Teheran. Dort lebte die Familie in einem abgeschotteten, gepflegten Bezirk für Angehörige mit vielen Freunden und guter Nachbarschaft. Rita Schäfer genoss die Ausflüge nach Teheran und war eine gute, fleißige Schülerin. Doch diesen schönen Jahren ihrer Kindheit folgten mit der Revolution und dem späteren Sturz des Schahs schreckliche Erlebnisse. Sie musste Bombenangriffe miterleben,
ihr Vater wurde arbeitslos, wirtschaftlich ging es bergab und Freunde sowie Nachbarn verließen plötzlich das Land. Vor allem für Frauen gab es nun besondere Kleidungs- und Verhaltensregeln. Mit diesen Erlebnissen und der veränderten Lebenssituation, der Fremdbestimmtheit, kam Rita Schäfer als Kind bzw. Jugendliche nicht zurecht. Es war schwierig für sie die Hintergründe zu verstehen und es ging ihr zusehends schlechter, bis sie am Ende ihrer Kräfte war. Ihr Vater ermöglichte es dann, dass sie kurz vor ihrem 16. Geburtstag mit dem Flugzeug zu ihrem Bruder nach Deutschland fliehen konnte.
Rita Schäfer erzählte ebenso von dem schwierigen Start in Deutschland. Sie vermisste ihre Familie schrecklich, die Sprache war ihr fremd und sie erlebte zwei ganz verschiedene Kulturen. Trotzdem war sie froh in Deutschland zu sein und sie wollte diese Chance unbedingt nutzen. Rasch lernte sie die deutsche Sprache, machte ihr Abitur und arbeitete später erfolgreich in einem pharmazeutischen Unternehmen. Sie fand ihren Weg zur Selbstbestimmung. Diese Selbstbestimmung ist für Rita Schäfer ganz wichtig, ebenso das gegenseitige Schätzen und Lernen von Werten der unterschiedlichen Kulturen. Sie möchte mit ihrer Geschichte einen Beitrag für mehr Toleranz und Verständnis für Geflüchtete geben.
Die Besucher waren sehr beeindruckt von der interessanten, teils emotionalen Lesung und stellten im Anschluss zahlreiche Fragen, die gerne von der Autorin beantwortet wurden.
Auch bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei leckeren Häppchen und Getränken, für die das Büchereiteam gesorgt hatte, gab es noch viele interessante Gespräche.
Gerne nahmen die Teilnehmer das Angebot wahr und kauften vor Ort das Buch und ließen es von Rita Schäfer signieren. Diese war begeistert, dass ihre erste Lesung so ein Erfolg war und sich so viele Leute für ihre Geschichte interessierten.