„Wie ist Jesus weiß geworden? Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus“

Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr rassistische Strukturen, die weißen Menschen meistens gar nicht auffallen. Sarah Vecera macht auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. So will sie ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich jede*r willkommen und angenommen fühlt.

Sarah Vecera ist stellvertretende Leiterin der Abteilung Deutschland der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). und Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt »Rassismus und Kirche«. Einblicke in ihre Arbeit findet man auch auf Instagram bei moyo.me.

Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr / Evangelisches Gemeindehaus, Marktstr. 25, Remagen

Eintritt frei – Verbindliche Anmeldung bis 6. März an info@weltladen-remagen-sinzig.de

Der Schriftsteller und Journalist Wolfgang Kaes erzählt in Grauland eine Familiengeschichte. Seine Familiengeschichte. Ein autofiktionaler Roman über die Generation der Kriegskinder in der Eifel, über die schweigende Generation tief im Westen. Zugleich ein Porträt jener rauen Landschaft, die sein Leben stärker beeinflusste, als er dies lange Zeit wahrhaben wollte. Und die Geschichte eines Verbrechens, einer nie geklärten, nie gesühnten Mordtat, die drei Generationen nachhaltig prägte.

AUTOR

Wolfgang Kaes, 1958 in der Kleinstadt Mayen in der Eifel geboren, finanzierte sein Studium der Politikwissenschaft als Waldarbeiter, Hilfsarbeiter im Straßenbau, Lastwagenfahrer und Taxifahrer. Er schrieb Reportagen für den Stern, Die Zeit und das Zeit Magazin. 2012 kürte ihn eine Jury der Fachzeitschrift Medium-Magazin in Berlin zum ‚Reporter des Jahres‘, 2013 erhielt er in Hamburg den Henri-Nannen-Preis in der Katagorie ‚Investigative Recherche‘. Seit 2003 verarbeitet er seine journalistischen Recherchen auch zu Romanen. Kaes war viele Jahre Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, bevor er 2020 entschied, sich künftig ganz dem Bücherschreiben zu widmen.

Die 2. und 3. Klassen der Sankt-Martin-Grundschule Remagen hatten am 4. Juni 2025 etwas Besonderes vor. In zwei Runden las der bekannte Kinderbuchautor Fabian Lenk für sie im Foyer des Evangelischen Gemeindehauses aus einem seiner sage und schreibe fast 250 Kinderbücher. Kinder aus aller Welt kennen diese Bücher, da sie in bis zu 23 Sprachen übersetzt worden sind. 

Der Autor hatte keinen Titel seiner wohl bekanntesten Kinderbuchreihe „Die Zeitdetektive“ mitgebracht, sondern einen Band mit Mitratekrimis. Aufpassen und selber Detektiv*in sein, waren also angesagt! Die Kinder traten gegen Lenk an, indem sie bei jedem der vier vorgetragenen Rätselkrimis die Täter entlarven sollten. Fanden und begründeten sie die richtige Lösung, gab es einen Punkt für sie. Lösten die Kinder das Rätsel nicht, ging der Punkt an Fabian Lenk. Am Ende gewannen die 2. Klassen mit 3,5 zu 0,5 und die 3. Klassen mit 2,5 zu 1,5 Punkten gegen den allwissenden Autor. 

Die Jungen und Mädchen mussten schon ganz genau hinhören, um den Tätern auf die Schliche zu kommen. Wodurch hatte sich das grüne Gespenst verraten? Welcher der drei in Frage kommenden Passagiere konnte als einziger der Maskenmann sein? In welchem Geschäft hatte die trickreiche Diebin die gestohlenen Flacons einem Komplizen übergeben? Welcher Bartträger war nach dem Überfall eines Juweliergeschäfts in einem dunklen Auto geflohen?

Alle hatten sichtbar Spaß beim Detektivspielen und stellten nach der Lesung noch viele Fragen, die Fabian Lenk gern beantwortete. Wer weiß – vielleicht hat diese Lesung ja viele Schüler*innen motiviert, beim Lesesommer vom 23.06. bis zum 22.08. mitzumachen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Evangelischen Bücherei sind schon gespannt.